| Dinglinger In Biberach |
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Einer Beschreibung vor
dem Umbau 1971 entnehmen wir folgende Sätze: "... Die Bauart des jetzigen
Gebäudes mit seiner gegliederten Fassade mit Risalit, den großen, hohen
Fenstern und dem flachen Walmdach, ..., ist zwar entschieden Barock,
weicht aber von dem sonst vielfach barockisierten Einbau alter Biberacher
Häuser ebenso ab wie die Raumeinteilung. Es muss deshalb dieses Haus als
ein unter fremden Einfluss entstandener Neubau aus der Zeit vor oder um
1700 angesprochen werden." |
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Auf welchen von diesen Dreien das Haus zurückzuführen ist, bleibt unklar. Möglich wäre es schon, dass Johann Melchior, Hofjuwelier August des Starken in Dresden, es sich leisten konnte, in seiner Vaterstadt ein Absteigequartier zu bauen. Seine Kunstwerke sind heute im "Grünen Gewölbe" in Dresden zu bewundern, und in der Apothekenofficin erinnern zwei Original-Kupferstiche von Johann Melchior Dinglinger, sowie das Wappen der Familie, an einen der berühmtesten Söhne Biberachs. |
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